Nur im Werk bin ich aufgehoben. Bin ich gefroren. Das hungrige Auge zum Stillstand gekommen.
Denn:
Ein Bild als kontingent Gerahmtes im Gegenzug zum ungerahmten, schweifenden flüchtigen, überwältigt werdenden des Flaneurs. Diese Arbeit ist das Gegenteil des Flaneurs, das Gegenteil des Schweifens. Es friert sich immer ein Dialog ein, ein Dialog des Monogamen, ein Dialog des vielgestaltig Aufgespaltenen. Immer nur ein Blick, immer nur ein Bild. Mehr als diesen einen Ausschnitt bekomme ich nicht. Niemals mehr als einen flüchtigen Ausschnitt und dieser Ausschnitt ist exakt das Partialobjekt der Photographie. (Und das Leiden des Voyeurs)
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